Sunday, February 10, 2008

Back Home

Mittlerweile bin ich ja schon wieder seit ein mehr als zwei Wochen daheim und fühle mich als ob ich nie weg gewesen wäre. Ich bin froh sagen zu können, dass ich es nicht bereue früher heim gekommen zu sein.
Philipp hat mich am 25.1. vom Flughafen abgeholt und ist bis Sonntag geblieben.
Die erste Woche habe ich größtenteils mit Behördengängen verbracht. Weiberfastnacht feierte ich mit Anne im Stadion, wo ich auch viele alte Bekannte wieder getroffen haben.
Samstag bin ich nach dem Training nach Stuttgart gefahren. Sonntag hat Philipp mir ein bisschen die Stadt gezeigt. Außerdem waren wir auf dem Fernsehturm und im Mineralbad Leuze.
Donnerstag hatte ich in Suttgart einen Infoworkshop, bei einem Hostessenservie. Nun bin ich Anfang März zu einer Schulung eingeladen und kann dort dann auch meinen Vertrag unterschreiben :D
Samstag früh ging es wieder nach hause. Den Nachmittag verbrachte ich auf Elses Geburtstag und beim Training.
Abends waren Sandi, Linda, Anne und ich im MAD. Es war richtig schön mal wieder zusammen weg zu gehen und länger als um zwei feiern zu können ;P
Heute beim Training versetzte uns ein Sturz von Anne E. einen Schock. Sie ist von einer ca. 5m hohen Pyramide gefallen und hat sich einen offenen Bruch am Fußgelenk zugezogen. Beim Anblick der offenen Wunde und des herausstehenden Knochens waren wir alle wie erstarrt. Nach ca. 15 (scheinbar ewigen) Minuten trafen der Notarzt und der Krankenwagen ein. Ich weiß leider noch nicht mehr, als dass sie anschliessend operiert wurde. Da wir nur noch zwei Wochen bis zur Meisterschaft haben, können wir auch dieses Jahr nicht teilnehmen, weil wir Anne so schnell nicht ersetzen können.

Monday, January 21, 2008

Time to say Goodbye...

Ja nun ist es soweit, mittlerweile bin ich nur noch 3 Tage von meinem Flug entfernt, daher wird dies wohl auch der letzte Eintrag aus Orange County werden.
Die letzte Woche verging mit super Wetter wie im Flug. Die Sonne war so intensiv, dass ich mir waehrend 40 min am Pool einen kleinen Sonnenbrand geholt habe...und das im Januar! Montag war ich noch einmal mit Tanja am Strand in Newport und habe mich nebenbei noch ein wenig im Longboarden geuebt.
Freitag abend war ich mit Susi, Tanja und zwei neuen Aupairs - Christina und Katrin - erst in der Corner Bakery zu Abend essen und danach einen Cocktail trinken. Spaeter haben wir uns den Kinofilm "Mad Money" angeschaut, der meinen Erwartungen leider nicht voll gerecht wurde.
Samstag war ich mit Dan, Vinnie, den Kindern und dem zukuenftigen Aupair im Park Baseball spielen. Das neue Aupair heisst Martha und kommt aus Paraguay. Sie ist hier schon seit einem Jahr Aupair, daher ist ihr Englisch sehr gut und sie scheint sich mit den Kindern praechtig zu verstehen.
Samstag abend war ich mit Tanja und Christina auf Gius Welcome - Party. Obowhl nicht so viele Leute wie erwartet da waren, herrschte eine heitere Stimmung.
Sonntag waren wir alle wieder im Knott's Berry Farm Theme Park und die Kinder wurden erst heute frueh von Michelle abgeholt.
Tagsueber habe ich heute noch ein paar Sachen erledigt und war abends bei Careene, um mich mit dem Versprechen zu verabschieden, dass wir sie bald wieder besuchen kommen.
Morgen werde ich schon anfangen zu packen und mich abends mit den Anderen in Hermosa zum Abschied in einer Bar treffen.
Mittwoch ist dann der letzte Tag, an dem ich die Kinder von der Schule abholen werde. Donnerstag frueh heisst es Abschied nehmen und um 2:30 p.m. werde ich Richtung Deutschland abheben.
Ich freue mich schon wahnsinnig alle wieder zu sehen, mich wieder in vertrauter Umgebung zu befinden und quasi einen neuen Lebensabschnitt anzufangen. In den sechs Monaten hat sich in sofern viel veraendert, dass die meisten meiner Freunde nicht mehr in der Heimat wohnen, sondern ueberall in Deutschland verstreut sind, d.h. wir uns nicht mehr nach Belieben sehen koennen. An diese Tatsache werde ich mich erst einmal gewoehnen muessen.
Auf die Zeit in Californien blicke ich mit Freude zurueck, ich habe das letzte halbe Jahr viel erlebt, gesehen, Erfahrung gesammelt und tolle Menschen kennen gelernt. Ich bereue es nicht diese Entscheidung getroffen zu haben, bin jedoch froh nun wieder heim zu kommen.

Sunday, January 13, 2008

....Noch 11 Tage

Heute in 11 Tagen werde ich im Flugzeug nach Deutschland sitzen. Ja, fuer alle, die es noch nicht wissen, ich fliege am 24.1. zurueck nach Deutschland :) Ab 25.1. werde ich mich dann wieder dem kalten deutschen Wetter aussetzen koennen.
Freitag abend war ich mit Tanja und Susi in "P.S. I love you", was ein sehr schoener Film war.
Samstag war ich den ganzen Nachmittag mit Dan, Vinnie und den Kindern im Park. Ich habe mich das erste mal auf Philipps Longboard gewagt, waehrend Jessi neben mir mit ihrem Skateboard her gefahren ist. Nach einem anfaenglichen Sturz, klappte es ueberraschend gut und ich habe es sogar geschafft Kurven zu fahren ohne anzuhalten oder erneut zu fallen :)
Nachdem die anderen genug vom Basketball spielen hatten, machten wir zusammen das Baseballfeld unsicher. Wir haben 2 Teams gebildet und ich wurde in die Hohe Kunst des Softballspielens eingefuehrt. Nachdem ich den Ball mit voller Wucht Richtung Dans Gesicht gespielt habe, wurde mir gesagt ich haette einen guten Schlag :p Einige Innings spaeter machten wir uns auf den Heimweg.
Nachdem Michelle die Kinder abgeholt hat, fuhr ich nach Newport, um Tanja abzuholen. Gemeinsam sind wir nach Redondo zu Patrick gefahren, wo wir auch auf Tina und Giu trafen. Das Vorgluehen haben wir mit einer Staerkung von Pizza verbunden.
Um zehn sind Tina, Tanja und ich mit dem Taxi zum Shore gefahren, Patrick und Giu kamen ca. 30 Minuten spaeter und mussten somit 1,5 Stunden(!) anstehen, um rein zu kommen.
Wegen fehlender Kommunikation war ein Cosmo fuer 12$(!) das einizge Getraenk des Abends fuer mich. Ansonsten versuchten wir uns bis zum Schluss (1:30!) zwischen einer Menge fertiger Gestalten zu amuesieren so gut es ging.
Zurueck bei Patrick vernichteten wir noch den uebriggebliebenen Alkohol und spielten Playstation.
Heute haben wir uns gegen Mittag auf den Weg nach Santa Monica gemacht, wo wir uns mit den Lufthansa Jungs getroffen haben und uns die Sonne (24 Grad) auf den Bauch haben scheinen lassen haben. Weiterhin testete ich das Wasser, mit der Entscheidung, dass es fuer ein laengeres Plantschen zu kalt war.
Auf dem Rueckweg habe ich mit Tanja das erste mal im IKEA hier vorbei geschaut.
Nun freue ich mich auf den morgigen Tag, da der Wetterbericht 26 Grad voraus sagt, d.h. ich nach Newport an den Strand gehe :D nd das alles im JANUAR!

Hermosa und Santa Monica

Wednesday, January 2, 2008

San Francisco & Sandi zu Besuch Teil 2

Freitag haben wir wie angekuendigt noch die Main Place Mall und das South Cost Plaza unsicher gemacht. Abends war ich mit Sandi im V2O in Long Beach, dieses mal habe ich mehr als den Barbereich gesehen :P
Samstag frueh um neun Uhr haben Susi, Tanja, Sandi und ich unser Mietauto abgeholt - einen KIA Spectra. Auf der 7,5 stuendigen Fahrtstrecke nach San Francisco war das spannendste wohl eine Kuhzucht mit Rindern so weit das Auge blicken konnte. Ansonsten schaute man bis zum Horizont auf nichts anderes als Wiesen und Felder, mit vereinzelten Farmen.
Gegen fuenf Uhr haben wir in das Hostel eingecheckt. Zusammen bewohnten wir ein Vierbett - Dorm.
Nachdem wir das Auto fuer 42$ fuer die naechsten drei Naechte in einem Parkhaus abgegeben hatten, haben wir die naehere Umgebung unserer Unterkunft erkundet. Mit einem fuenfminuetigen Fussmarsch zum Union Square erfreuten wir uns einer sehr zentalen Lage.
Nach einem All - You - Can - Eat - Pancakes - Fruehstueck im Hostel begaben wir uns zum Ticketschalter fuer alle oeffentlichen Verkehrsmittel. Von dort aus ging es als erstes nach Chinatown, was nebenbei gesagt, meine erste Busfahrt in Amerika war.
Diesen asiatischen Stadtteil habe ich mir eigentlich ein wenig bunter und spektakulaerer vorgestellt. Stattdessen befand man sich inmitten einer Menschenmasse, umgeben von den unterschiedlichsten Geruechen und unidentifizierbaren Lebensmitteln.
Von dort aus sind wir zum Coit Tower gelaufen. Hier hatte man einen tollen 360 Grad Ausblick ueber San Francisco.
Das naechste Ziel war die Fisherman's Wharf beim Hafen, wo wir als erstes unsere Ticktes fuer die Schiffsfahrt holten. Waehrend dieser fuhren wir unter der Golden Gate Bridge entlang. Weiterhin umkreisten wir Alcatraz und hatten bei strahlend blauem Himmel eine tolle Sicht auf die Skyline San Franciscos.
Nach einem Bummel durch das bekannte Pier 39, auf dem sich unzaehlbaere Geschaefte und Restaurants befinden, versuchten wir wieder mal eine Fahrt mit einem der Cable Cars zu ergattern. Allerdings erwartete uns auch hier erneut eine ellenlange Warteschlange, sodass wir den naechsten Bus genommen haben.
Nach einem kurzen, nicht lohnenswerten Ausflug in den Marina District sind wir zum Mark Hopkins Hotel gefahren. Hier wurde uns gesagt, dass sich dort eine Rooftop Bar befindet, die sich allerdings schnell als Nobelrestaurant im obersten Stock entpuppt hat und wir somit nur einen kurzen Ausblick genossen, bevor wir den Heimweg antraten.
Montag schauten wir uns nach einem ordentlichen Fruehstueck bei Denny's die Lombard Street an. Diese is die kurvenreichste Strasse der Welt.
Um 15:00 haben wir in einem Restaurant das erste mal die Glaeser zu Ehren 2008 klingen lassen, da uns Deutschland ja neun Stunden voraus ist.
Nach zwei Drinks ging es zur Chiradelli Schokoladenfabrik, von der wir uns leider mehr erhofft hatten.
Als Vorbereitung fuer den anstehenden Silvesterabend sind wir noch ein wenig shoppen gegangen, um uns dann in Gesellschaft des Alkohols ausgehfertig zu machen.
Kurz nach neun trafen wir in der Whisper Lounge ein, wo uns kostenlose Getraenke und Snacks bis 23 Uhr erwarteten.
Um 12 Uhre stiessen wir umgeben von drei mickrigen Feuerwerkskoerpern auf das neue Jahr an.
Im Laufe des Abends haben wir die japanische Art von Schnick Schnack Schnuck kennen gelernt, Tequila getrunken, der gar kein Tequilla war und ich hatte die Ehre mich von einer sturzbetrunkenen Discobesucherin vollbrechen zu lassen :( Nach ca. 30 Minuten erbittertem Kampf haben wir auch endlich ein Taxi anhalten koennen, was uns zum Hostel brachte.
Alles in Allem war San Francisco zwar einen Besuch wert, allerdings gefaellt es mir in L.A. besser. Im Vergleich dazu wirkt San Francisco mit seinen Ausmassen recht klein. Ausserdem habe ich mir die Stadt sauberer vorgestellt und empfand es als unangenehm bzw. schockierend wieviel arme und obdachlose Menschen dort zu sehen waren.
Neujahr allerdings traten wir mit einem Zwischenstopp bei der Golden Gate Brigde den Heimweg ueber den Pacific Coast Highway an, was sich total gelohnt hat.
Hier erwarteten uns entlang der Pazifikkueste atemberaubende Aussichten waehrend wir durch scheinbar unterschiedlichste Landschaften fuhren. Nach zahlreichen Fotostopps und Einbruch der Dunkelheit beschlossen wir, uns den Weg nach Hause vom Navi zeigen zu lassem. Hier erwartete uns eine Ueberraschung, nach bereits schon sechs gefahrenene Stunden, sollten uns noch sechs weitere erwarten.
Nach 200 km duesterer Landschstrasse mitten durch die Pampa trafen wir endlich auf den Freeway.
Unsere Freude verschwand allerdings recht schnell, als sturmartige Windboeen das Auto zum Wackeln brachten. Unsere Unwohlsein steigerte sich, als die Tankanzeige mitten im Nirgendwo anfing zu leuchten und an den von uns angefahrenen Tankstellen aufgrund des Sturms Stromausfall herrschte. Letztendlich erreichten wir erleichtert noch rechtzeitig eine funktionierende Zapfsaeule und der Wind legte sich.
Nach einer 12 Stunden Fahrt trafen wir um 23:00 in Orange ein und fielen nach einem aufregendem Wochenende erschoepft ins Bett.
Mittwoch war ich mit Sandi zuerst in Hermosa Beach, wo wir soviel Glueck hatten drei Delphine im Meer direkt vor uns schwimmen zu sehen.
Als naechstes fuhren wir Venice Beach an, auf dessem Promenade sich wie immer alle moeglichen verrueckten Leute rum trieben.
Zum Schluss sind wir nach Santa Monica zum shoppen gefahren, was sich eindeutig gelohnt hat.
Heute waren wir erst nochmal in der Main Place Mall und sind danach nach Downtown. Dort haben wir uns das Viertel El Pueblo de Los Angeles, die Walt Disney Concert Hall, das Civic Center und Little Tokyo angeschaut.
Nach einer Staerkung in der Corner Bakery ging es zum Abschluss auf die Roof Top Bar auf dem Standard Hotel.
Nun sind wir am Packen und morgen vormittag heisst es dann Abschied nehmen.

San Francisco & Sandi zu Besuch Teil 2

Thursday, December 27, 2007

Sandi zu Besuch Teil 1

Heilig Abend war es endlich soweit, dass ich Sandi am am LAX Flughafen abholen konnte. Nachdem nach und nach alle Passagiere ihers Fluges aus dem Gate kamen, wurde ich wein wenig unruhig. Ploetzlich wurde mein Name durch den Lautsprecher gerufen, als ich dem Aufruf folgte, habe ich erfahren, dass Sandi meine Adresse, die sie braucht, um in das Land gelassen zu werden, nicht hatte. Als dieses Problem geloest war, erfolgte das langersehnte Wiedersehen.
Bevor wir zu mir nach hause sind, haben wir im Rainforest Cafe in Dowtown Disney zu Abend gegessen.
Daheim angekommen sind wir beide totmuede ins Bett gefallen.
Dienstag Mittag kamen die Kinder und es gab Bescherung. Die ist nicht nur fuer die Kinder reichlich ausgefallen (wii, 2 Laptops...), sondern auch fuer mich: Dan hat mich ebenso mit einem Laptop ueberrascht! Auf so ein riesen Geschenk war ich echt nicht gefasst.
Nachmittags haben wir Dan, Vinnie und die Kinder an den Flughafen gebracht und sind danach Richtung Norden nach San Pedro zur Korean Bell of Friendship und zum Point Vicente. Das Wetter bescherte uns einen strahlend blauen Himmel und Sonnenschein.
Mittwoch war die Sightseeingtour angesagt. Wir haben uns zuerst zwischen die ganzen wohlhabenden Leute auf dem Rodeo Drive in Beverly Hills gemischt. Anschliessend fuhren wir ueber den Muhlholland Drive, auf dem wir eine tolle Aussicht genossen.
Das naechste Ziel war das Hollywoodzeichen. Nach einigen Umwegen, befanden wir uns ca. 300m unter dem beruehmten Schriftzug.
Danach zeigte ich Sandi den Walk of Fame auf dem Hollywood Blvd.
Mit einkehrender Dunkelheit brachen wir zum Griffith Observatory auf. Hier hatte man einen hervorragenden Blick auf Downtown und den Rest L.A.'s. Leider wehte dort oben ein so starker, kalter Wind, dass wir es nicht lange ausshielten.
Zum Abendessen begaben wir uns zum Universal Walk vor den Universal Studios. Da es auch hier ungewohnt kalt war, sind wir nur ein wenig rumgeschlendert, um dann den Heimweg mit einem Zwischenstop bei Careene anzutreten.
Bei Philipps Gastmama gab es heisse Schokolade und leckere, selbsgebackene Cookies, die neben dem Weihnachtsbaum verspeist wurden.
Heute sind wir nach einem Fruehstueck bei Denny's in den Joshua Tree Nationalpark gefahren. Dort erwarteten uns deutschlandaehnliche 0-3 Grad Celcius.
Die Natur allerdings war sehr schoen anzuschauen und wir staunten ueber Haufen aus Felsen. Diese lagen da, als ob sie jemand bestellt und hin geschaufelt haette.
Natuerlich fuhren wir auch durch weitlauefige Joshua Tree Waelder und hielten an zahlreichen Fotopunkten an.
Auf dem Rueckweg machten wir halt in der Ontario Mills Outlet Mall. Mit einer kleinen Beute sind wir um 22:30 erschoepft daheim angekommen und ich werde Sandi morgen die umliegenden Malls und Straende zeigen.
Samstag beginnt dann zusammen mit Susi und Tanja unser Trip nach San Francisco.

Sandi zu Besuch Teil 1

Sunday, December 23, 2007

Geburtstag unter Palmen

Laut amerikanischer Westkuestenzeit, habe ich noch fuer 15 min Geburtstag und dann ist auch schon Weihnachten. Dieses Jahr durfte ich in den Genuss eines etwas anderen Geburtstags kommen. Gestern abend kam zuerst Tanja zum Vorgluehen vorbei und spaeter dann Susi. Zusammen sind wir ins Vegas nach Newport Beach gefahren und haben um 12 die Glaeser klingen lassen. Trotz mangelnder Gaesteanzahl im Club hatten wir unseren Spass.
Nach naechtlichem Handyklingeln und zahlreichen Telefonaten am Vormittag bin ich mit Susi und Tanja bei zwischenzeitlichen 26 Grad(!) nach L.A. gefahren. Unser erstes Ziel war die Schlittschuhbahn am Pershing Square in Downtown. Die Wartezeit zur naechsten Runde auf der Bahn haben wir uns mit einem Bummel zur Walt Disney Concert Hall vertrieben. Dort haben uns in San Francisco studierende Griechen angeboten, uns waehrend dem kommenden Trip dort hin herum zu fuehren...Nun ja...
Nach einer mehr oder weniger lustigen Schlittschuhfahrt haben wir uns auf die Suche nach etwas Essbaren gemacht. Das Objekt unser Begierde, die Corner Bakery, hatte leider zu, sodass wir bei Ihop, einem typischen Diner, gelandet sind.
Anschliessend ging es zur Rooftop Bar auf dem Standard Hotel. Dort wurde sofort eines der Wasserbetten von uns in Beschlag genommen.
Susi, kontakfreudig wie sie ist, hat uns eine Unterhaltung mit zwei schwarzen, schwulen, angeblichen Schauspielern beschafft. Nun wird sich zeigen, ob wir morgen zu einer tollen Privatparty eingeladen werden :P
Jetzt freue ich mich auf den morgigen Tag, da ich Sandi um 18:00 vom Flughafen LAX abholen werde :D
Weihnachtsstimmung kommt bei mir auch einen Tag vor Heilig Abend noch nicht auf, es fehlt einfach die Kaelte, der eventuelle Schnee und die gewohnte Umgebung.

Birthday Mix

Sunday, December 16, 2007

Maedels on Tour

Um kurz mal auf meinen letzten Eintrag zurueck zu kommen, der Einkauf in dem Stussy Lagerhaus hat sich ausgezahlt. Auch wenn inmitten lauter Kisten, Arbeitern und riesen Regalen keine richtige Shoppinglaune aufkommen wollte, habe ich fuer meinen Einkauf einen Rabatt von unglaublichen 50% bekommen :D
Dieses Wochende war sehr erlebnisreich, zugleich aber auch anstrengend.
Freitag musste ich die Maedels nur in die Schule fahren und hatte von da an frei, weil Michelle sie abgeholt hat. Den Nachmittag habe ich genutzt, um im Fitnessstudio meine Kondition fuer den Sporttest zu verbessern und ein paar unbedeutende Einkaeufe zu erledigen. Dann habe ich mich fuer den kommenden Abend vorbereitet.
Auf dem Weg zu Tanja nach Newport hat Susi mich mit einem Anruf ueberrascht, dass sie doch mit konnte. Also sind wir mit ein wenig Verspaetung in Patricks Wohnung in Redondo Beach eingetroffen. Dort sind noch Tina und Thomas zu uns gestossen. Nach mehr oder weniger erfolgreichem Vorgluehen sind wir mit dem Taxi zum Shore.
Anfangs waren wir ein wenig enttaeuscht, da der Club ziemlich leer war. Mit der Zeit trudelten jedoch immer mehr Gaeste ein, darunter auch ein Teil der Lufthansapraktikanten und die Stimmung stieg. Wieder einmal wurden wir um eins vertrieben, um den Abend in einer laenger geoeffneten Nachbarbar ausklingen zu lassen.
Den naechsten Morgen ging es ziemlich verkatert, mit einem Zwischenstop bei Tina, nach Santa Barbara. Der Weg dahin war landschaftlich ziemlich abwechslungsreich. Dort habe ich zum ersten Mal erlebt, dass der Freeway direkt am Pazifik entlang fuerht. Die Fahrt aehnelte einem kleinen Trip durch Europa, bei dem Anblick eines Traktors und einigen Feldern kamen ein wenig Heimatgefuehle auf. Weiter noerdlich fuehlte man sich umgeben von Weinbergen an Frankreich oder Italien erinnert.
In Santa Barbara an sich waren wir von dem Charme der Stadt begeistert. Die Struktur der Stadt, die Sauberkeit und die Architektur der Haeuser hatte nicht mehr viel mit Los Angeles gemeinsam. Vielmehr erinnerte man sich an fruehere Mittelmeerurlaube.
Unser erster Ausflugspunkt war das Courthouse und dessen Aussichtspunkt. Unter strahlend blauem Himmel und 19 Grad konnte man einen Ausblick bis zum Meereshorizont geniessen.
Anschliessend haben wir uns auf die Suche nach dem Bay Fig Tree gemacht, welches der groesste grossblaettrige Feigenbaum der USA sein soll. Nach einem verzweifelten Versuch eine Anwohnerin, welche 3 Minuten von dem Baum entfernt wohnt, nach dem Standort dieses Kolosses zu fragen, haben wir ihn aus eigener Kraft gefunden(Naja, man kann einen der groessten Baeume der USA schon mal uebersehen :P )
Ein paar "Turnuebungen" spaeter haben wir uns mit schmerzenden Knochen zur State Street begeben.
Dort befanden sich viele nette Restaurants und kleine Geschaefte. Die Strassenbeleuchtung hatte sich der Weihnachtszeit angepasst und man fuehlte sich wohl, weil man mal neben einer (nahezu) nur zweispurigen Strasse laufen durfte.
Im Grossen und Ganzen hat uns allen Santa Barbara sehr gut gefallen, es hatte einfach mehr Flair als L.A. und eine fast schon familiaere Atmosphaere, wenn man das von einer Stadt mit 90.000 Einwohnern behaupten kann.
Auf dem Heimweg hat uns der Stau wieder in der Stadt der gefallenen Engel willkommen geheissen und wir mussten unter Zeitdruck bei Tina ueber den schon angebrochenen Abend entscheiden. Das Schicksal des Fahrers fuer diesen Abend wurde per Los bestimmt...Ja, wer wohl, wenn nicht ich?
Mit Eile ging es dann zu der WG der Lufthansaleute.
In einer Kolonne von vier Autos (mit ca. 12 Leuten - wir sind schon so amerikanisch...) sind wir irgendwann mehr oder weniger sicher in Westwood in einer Bar eingetroffen. Da allerdings alle Studenten L.A. nach ihren letzten Klausuren verlassen haben, sah es in der Bar ziemlich mau aus. Also haben wir beschlossen uns (wieder mit 4 Autos) durch den Verkehr nach Hollywood zu quaelen. Dort trennten sich dann unsere Wege, Tina und Tanja sind mit einigen der Jungs in einen Club, in dem Armin van Helden(?) aufgelegt hat. Susi und ich haben mit fehlender Partystimmung (und fehlendem Eintrittsgeld) den Heimweg zu Tina angetreten.
Heute mittag haben wir ein "deutsches" Restaurant getestet. Die Spaetzle sahen fast aus wie Graupen, Leberkaese schmeckte nicht nach Leberkaese, Currywurst kam IM Broetchen und die kein bisschen deutsche Bedienung war unfreundlich. Dementsprechend viel unsere Bewertung aus.
Wieder in Orange County angekommen, haben Tanja, Susi und ich unseren Trip (mit Sandi :D) nach San Francisco gebucht. Am 29.12. geht es mit dem Mietwagen los und am 1.1. am Pacific Coast Highway entlang zurueck.
Abends waren Susi und ich noch auf das Boot von Tanjas Gasteltern eingeladen. Dort in Newport Beach fand die alljaehrliche Bootsparade, in der jeder mit seinem grossem/geschmueckten Boot angeben durfte, statt.

Madels Wochende